Santa Maria del Fiore

Duomo (5 Fußminuten vom Hotel. Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr).

Es ist das größte geistliche Gebäude in Florenz und befindet sich im Zentrum, auf dem Piazza San Giovanni Platz. Der Dom, den man heute besichtigt, ist in 170 Jahren Arbeit entstanden. Der Grundstein der Fassade wurde am 8. September 1296 nach einem Entwurf von Arnolfo di Cambio gelegt. Später erfolgten zahlreiche Änderungen an Cambios Entwurf. Die wesentlichen Änderungen kann man an der Nord- und Südseite des Gebäudes sehen. Auf dieser Seite sind die ersten vier Fenster niedriger, schmäler und enger zusammen als auf der Ostseite. Das ist das Ergebnis der von Francesco Talenti beaufsichtigten Erweiterung, die Mitte des 14. Jahrhunderts begann. Die Kapellen im östlichen Bereich wurden Anfang des 15. Jahrhunderts beendet. Die von Filippo Brunelleschi entworfene große Kuppel wurde in nur 16 Jahren, und zwar von 1418 bis 1434, erbaut. Der von Brunelleschi entworfene Bereich der Lichtöffnungen wurde nach seinem Tod (1446) fertiggestellt. Die vergoldete Kupferkugel mit dem Kreuz, das heilige Reliquien enthält, wurde von Andrea del Verrocchio gestaltet und 1466 angebracht. (Die heutige Kugel ist nur eine Nachbildung der im 16. Jahrhundert von einem Blitzschlag Zerstörten). Über eine Treppe mit 463 Stufen kann man auf Aussichtsterrasse steigen. Die beeindruckende Aussicht aus dem Inneren der Kuppel mit den Fresken und vor allem von der Spitze aus umfasst ganz Florenz. Hier können Sie eines der schönsten Fotos Ihres Lebens machen. Auf dem Platz kann man auch den Giotto Glockenturm bewundern. Er ist 84,70 Meter hoch und rund 15 Meter breit. Er ist ein schönes Beispiel für die gotische Architektur in Florenz aus dem 14. Jahrhundert. Trotz seiner unglaublichen Höhe ist er sehr solide. Nachdem man 414 Stufen hochgestiegen ist, kommt man auf eine herrliche Aussichtsterrasse. Ein weiteres Schmuckstück auf dem Platz ist die Taufkirche. Sie ist eine der ältesten Kirchen in Florenz. Mit ihrer achteckigen Form ist sie aufgrund ihres herrlichen Mosaiks im Inneren und der drei Bronzetüren berühmt. Deren Originale befinden sich jetzt im Dommuseum.